Warum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

warum-stehe-ich-zu-dem-was-ich-waehle-zu-seinWarum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

Im letzten Blog-Beitrag habe ich Sie mit der Frage „Warum wähle ich, mich selbst zu sein?“ in Bewegung gebracht.

Der November fordert uns nun heraus, auch dazu zu stehen, was ein jeder wählt zu sein. Und DIES ist nun überhaupt nicht mehr soooo einfach.

Oder bin ich alleine mit dieser Energie im Augenblick?

Ich weiss genau, was ich will. Ich weiss genau, wohin der Weg in der Zukunft führen soll? Doch ist es so einfach, wenn man es weiss? Nein ganz und gar nicht. Zweifel kommen hoch. Ist es das Richtige oder habe ich noch andere Möglichkeiten?

Warum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

on-offMeine letzten Wochen, wenn nicht sogar Monate, bis zirka 5. November waren in einem kompletten HIPE-Geschehen. Ich habe kaum geschlafen, war sehr viel am Arbeiten, am Austüfteln, am Kreieren – es war kurz gesagt – einfach eine mega tolle Zeit. Ich fühlte mich pudelwohl, wo auch immer ich mich aufhielt, die Menschen in meiner Umgebung fügten sich in diese Energie ein und dies motivierte wieder von vorne. Kurz und gut, ich war in einer genialen Stimmung und fand es grossartig. Plötzlich gab es eine Stimmungsschwankung. Ich hatte keine Lust mehr – zu gar nichts. Es war wie ein Schalthebel von on zu off. Was soll das denn bitte schön? Was ist passiert?

Der Mensch lebt in Rhythmen – das ist mir bewusst. Als Frau kenne ich dies zu Genüge. Jeden Monat gibt es die Zyklusblutung – mal angenehm, mal weniger, mal schmerzhaft, mal weniger, mal maulend, mal anders…. Ja mir braucht niemand so schnell etwas erzählen, was Rhythmen betrifft. Das gehört dazu. Und es bringt mich auch nicht aus der Fassung.

Also will ich nun auch nicht davon reden, dass es rhythmisch bedingt ist, dass ich in eine solche Stimmung kommen musste, weil es mir doch so lange so gut ging. Denn für mich ist dies gerade nicht stimmig, es kam zu abrupt.

Da fühle ich mich doch irgendwie wohler dabei, wenn ich es von der Zahlenkunde her anzuschauen versuche. Was will der November? Was will er uns vor Ende Jahr noch mitteilen? Was scheint noch nicht optimal zu sein? Oder kann es sein, dass wir meinen etwas zu wollen – doch es ist nur ein Hauch von dem, was wirklich zur Verfügung stehen würde?

Warum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

Oder ist es gar nichts von dem, und die USA Präsidentenwahl hat mich mehr mitgenommen, als ich zu glauben schien? Es ist nicht so, dass ich eindeutig für eine Person gewesen wäre. Doch ich war eindeutig und klar NICHT für eine bestimmte Person – Donald Trump. Nie und nimmer hätte ich gewagt mir vorzustellen, dass Amerika jemanden wählen könnte, der so extrem auf sein eigenes Revier (sein Trump-Imperium) achtet und fixiert darauf ist. Jemand der von den Zahlen her einfach unflexibel und stur ist und ganz genau acht gibt, wer sich in seinem Feld tümmelt und wer nichts darin verloren hat.

donald-trumpDonald Trump hat am 14.6.1946 Geburtstag – sein Archetypus ist die 4 aus 31. Schon alleine hier finden wir dreimal die Zahl 4, welche unter anderem für das Revier, das eigene System steht. Und dann ist auch noch sein Vorname: Donald. Hmm…. Der Buchstabe D steht auch für die 4. Sein Vorname fängt mit dem Revierdenken an und hört mit dem Revierdenken auf!

Doch halt…. Alles hat zwei Seiten, dies ist immer so. Es gibt immer mehrere verschiedene Perspektiven.

Ich kann nichts ändern an dieser Wahl. Es geht auch nicht darum, diese Wahl irgendwie schön zu reden, das kann ich nicht – positiv denken können Sie sich auch gleich abschminken. Was ich jedoch kann, sind diese Zahlenenergien hervorzuholen, die vielleicht der Grund sind, warum Donald Trump es eventuell doch schaffen könnte, eine Kehrtwendung zum Guten zu erreichen.

Es könnte nämlich gut sein, dass er sein Revier vergrössern wird mit seiner enormen starken Schaffenskraft, welche auch in dieser Häufung von 4ern vertreten ist. Ob dies nun für uns positiv ist, das sei dahin gestellt. Doch er könnte sein eigenes Trump-Imperium zu einem USA-Imperium erschaffen. Und zwar in dem Sinne, dass er für alle schaut, die sich darin befinden werden. Er hat nämlich das Talent des Gruppenführens, ein Team, ein Revier in eine Ordnung zu bringen, und darauf zu achten, dass es allen gut geht. Ja ich habe Mühe mir dies vorzustellen, wenn ich daran denke, wie er die letzten Monate in der Öffentlichkeit aufgetreten ist, doch mir hilft diese Überlegung.

Warum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

Ob er wirklich USA-Präsident werden wollte, das ist die Frage. Irgendwie passt er mit seiner Familie nicht nach Washington ins Weisse Haus. Es wird mit ihm überhaupt nie langweilig werden, denn er ist ein ganz schneller Zeitgenosse. Allerdings als USA-Präsident wird er bestimmt auch schnell merken, dass da mehr dahinter ist, als einfach „ich bin der Boss“ zu sein. Er geht viele Verpflichtungen ein und er tut sich etwas sehr Gutes, wenn er auf sehr gute Vertraute hört, die das Geschäft mit der ganzen Welt verstehen. Hier kommt ihm sein Familiensinn zu Gute, den er mit der Zahl 6 an verschiedenen Positionen vertreten hat, sowohl im Geburtsdatum, wie auch im Namen und mit seinem HERZ-Dreiklang 3 – 6 – 9. Ob man es sich vorstellen kann oder nicht, er macht alles für seine Familie. Ja und diese „Familie“ ist über Nacht um einiges vergrössert worden.

So lobe ich mir doch unser eigenes bescheidenes Leben und Dasein. Denn was er definitiv nicht mehr kann für die nächsten vier Jahre, ist grossartig anders zu wählen. Auch wenn er jetzt mit der November-Energie sicherlich seine Zweifel (11 = 1+1 = 2) an seinem unmöglichen Vorpreschen bekommen hat.

Warum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

Wie wird er reagieren, wenn nun die ganze Welt mit Argusaugen auf ihn schauen wird? Ich mag zu zweifeln, dass er es liebt kontrolliert zu werden. Und dies wird bestimmt passieren. Dann kann es nämlich sein, dass ihm nicht nur seine Gattin zwischendurch die Leviten lesen wird. Ich bin gespannt. Angst habe ich keine vor seinem Präsidium. Ich gehe eher davon aus, dass es besser werden wird, als ich es mir im Augenblick überhaupt vorstellen kann.

Warum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

Die Achtung vor dem Menschen ist sehr wichtig für alle. Und hier ist auch die Achtung vor sich selber gemeint. Das in den Spiegel schauen, ein Erkennen, ich mag diese Person, die mir da zulächelt. Und bei diesem Gedanken kommt etwas, was ich einfach noch erwähnen muss. Haben Sie Donald Trump schon mal lachen sehen? Ich meine so wirklich? Ich nicht. Er sollte sich doch freuen – jetzt – oder war es doch einfach eine Wette und nun hat er arge Bauchschmerzen über die Dummheit, dieses Amt angestrebt zu haben? (Diese Überlegung habe ich auf Facebook gelesen… und ganz ehrlich, diese Überlegung fand ich recht amüsant und würde einiges erklären.)

Warum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

Der November fordert auf, sich noch einmal ganz klar zu werden, ist das was ich gewählt habe das Richtige für die Zukunft. Er rüttelt noch einmal durch. Und dieses Aufrütteln bei allen bewirkt eine starke Feldenergie. Und ich denke genau dies hat, hatte mit meiner Gemütslage der letzten Tage zu tun. Bald bewegen wir uns ins 2017. Die letzten Abschiede, das letzte Loslösen von nicht mehr gewollten wird uns die nächsten Tage, Wochen nochmal stark begleiten. Es geht um unser eigenes Leben und ich muss in keinster Weise gut heissen, was in der Feldenergie passiert. Doch kann ich es auch nicht einfach auf die Seite schieben, als ob es nicht existieren würde.

Bleiben Sie bei sich. Kehren Sie vor der eigenen Türe. Räumen Sie bei sich auf. Lassen Sie sich nicht beirren von Möchtegernmächtigen – reden kann jeder. Doch mich interessiert den Worten Taten folgen lassen.

Schauen Sie in den Spiegel.

Wer soll Ihnen entgegenlachen?

Wessen Schuhe wollen Sie tragen?

Wessen Weg wollen Sie im 2017 gehen?

Wer soll Sie begleiten?

Mit wem wollen Sie eine Partnerschaft/Kooperation eingehen?

Welche Vision, welche Ziele wollen Sie umsetzen?

 

HERZlichst

Patricia Zurfluh

4 Antworten zu Warum stehe ich zu dem, was ich wähle zu sein?

  1. Sabine 15. November 2016 um 21:40 #

    Danke für die mutmachenden Worte. Ich bin sehr unruhig gewesen und habe mich zu sehr fangen lassen von der Präsidentenwahl. Ich habe mich aus den Augen verloren und mit Angst gekämpft. Das, was Sie im Blog schreiben, erleichtert mich und ich freue mich, dass Sie schreiben: Wer bin ich vor meiner eigenen Haustür, was will ich? Danke dafür, das hat mir sehr viel Erleichterung und Abstand verschafft.
    Ich lese Ihre Mails immer sehr sehr gerne.
    Vielen Dank dafür!
    Sabine

    • Patricia 15. November 2016 um 22:11 #

      Liebe Sabine,
      von HERZen gerne 🙂

      Das was Sie beschreiben, ist genau das, was viele empfinden. In diesen Augenblicken hilft es enorm, den Fokus wieder auf sich zu richten. Es wird damit leichter und der innere Stress und auch Angst kann abgebaut werden.

      Es freut mich, dass Sie meine Blogbeiträge so wertschätzen. Vielen Dank auch für Ihren Kommentar.
      HERZlichst
      Patricia

  2. Sabine 15. November 2016 um 22:37 #

    Da lähmt es dann. Ich habe mich nicht getraut irgendwo anders hinzuschauen aus Angst, die Kontrolle zu verlieren. Die Kontrolle über etwas, was nicht mein Job ist. Dafür sind andere zuständig. Ich bin Christin und dürfte eigentlich auch auf Gott vertrauen, aber ich bin auch ein Zweifler. Mir hilft gerade das, was sie schreiben. Es gibt Hoffnung für unsere Welt und es ist schön, wie menschlich Sie Herrn Trump beschreiben. AffOrmationen kann man für ihn und die momentane Situation nicht machen, oder? Nur für mich selbst?

    • Patricia 16. November 2016 um 0:30 #

      Liebe Sabine,
      ich selber nutze die Afformationen in Selbstverantwortung, das heisst für mich. Damit lege ich den Fokus fest.
      Ich möchte dies jedoch nicht als DIE richtige Art zu afformieren festlegen. Jeder darf für sich wählen.
      Doch was können wir für einen wundervollen Beitrag für die Mitmenschen sein, wenn wir uns erlauben, zu uns zu schauen, dass es uns gut geht?
      HERZlichst
      Patricia

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