Warum geht es mir gut?

01-2016  Warum geht es mir gutJanuar 2016 – das 9-er Jahr hat vielerorts turbulent, chaotisch, schnell, abwechslungsreich, überraschend und auch irgendwie teilweise mit hilflosen Gefühlen gestartet – ob nun im privaten, beruflichen oder weiter entfernten Bereich.

Damit wir den Boden unter unseren Füssen nicht verlieren, kann uns eine kraftvolle AfformNumerologie Frage das ganze Jahr hindurch Halt geben.

Warum geht es mir gut?

Vor ein paar Tagen habe ich die Nachricht erhalten, dass jemand, der mir sehr am Herzen liegt sehr schwer erkrankt ist. Eine Persönlichkeit welche Gesundheit, Optimismus, Erfolg und Dankbarkeit ausstrahlt. Eine Persönlichkeit welche mich inspiriert und unterstützt meinen Weg zu gehen. Von Herzen ganz ganz gute Besserung und baldige Genesung.

Was auch immer um uns herum passiert, wir brauchen irgendwoher einen Halt. Wir brauchen eine Stütze und ein Vertrauen.

Diese Stütze und dieses Vertrauen können uns helfen, jeden Tag mit einem Lächeln zu starten. Jeden Tag mit Optimismus anzugehen, vor allem bei uns selber zu bleiben. Jedoch spüre ich ganz stark, wie wichtig es ist, besonders in diesem Jahr 2016, welches Transformation oder Chaos beherbergt, jeden Moment der Freude zu packen, mit beiden Händen liebevoll zu empfangen und ihm im Herzen einen Platz zu schenken.

Das Leben ist ein Kommen und Gehen, ein Balanceakt der Gefühle – doch ist es nicht so, dass das 2016 mit sehr vielen Hiobsbotschaften gestartet hat? Was ist also wichtig?

Warum geht es mir gut?

Jeder Mensch ist in unserem grossen Universum ein ganz kleines, winzig kleines Stäubchen. Und um dieses winzig kleine Stäubchen ist wiederum ein riesengrosses Universum angelegt.

Ein Universum voller Menschen, voller Ideen, berufliche Aussichten, Freude und Genuss, Herausforderungen und Geschenke. Wir haben alle so viel mit unserem eigenen kleinen Universum zu tun, da es uns viel lehren will.

Es ist wichtig zu diesem eigenen kleinen Universum zu schauen, darauf zu achten und es zu behüten. Wenn wir im Kleinen darauf achten, können wir eine Veränderung irgendwann auch im Grossen herbeiführen – bestimmt.

20160102_143204Schlechte Nachrichten schlagen ein mit Gepolter und Getöse, wir werden von Gefühlen überrollt, wir wissen nicht mehr was oben oder unten ist.

Gefühle, wie Traurigkeit, Mutlosigkeit, Frustration, Zorn, Aggression übernehmen die Führung und wir gleiten einfach mit. Was auch absolut ok ist, so gibt es keine Gefühlsstauungen, welche uns für sehr lange Zeit blockieren können. Ok für eine gewisse Zeit, denn Gefühle wollen ausgedrückt werden.

Egal wie stark ein jeder an sich selber arbeitet, wie diszipliniert ein jeder ist, wie fokussiert ein jeder seine Karriere vorantreibt und auch geniesst was er macht. Vor diesen Gefühlen ist niemand sicher, denn es menschelt in uns allen.

Warum geht es mir gut?

Erfährt man Nachrichten, mit denen man nie gerechnet hat, fühlt es sich unfair an. Es fühlt sich nicht richtig an. Und doch gehört es zum Leben dazu.

Dann kommt der Augenblick, in welchem wir Einhalt gewähren dürfen. Unser eigenes kleines Universum wieder in den Fokus setzen sollen. Was wir hier an Erfahrungen sammeln, Geschenke erhalten, Erfolge feiern dürfen, wundervolle Freundschaften pflegen und einfach uns an Kleinigkeiten erfreuen, kann uns keiner wegnehmen. Und dies ist richtig so und gut so.

Warum geht es mir gut?

Die Welt um uns herum kann noch so Kopf stehen, kann noch so durcheinander sind – wir sind keine Hilfe, wenn wir uns mit ihr hinunter ziehen lassen.

Ist jemand, der uns nahe ist, plötzlich sehr schwer erkrankt, helfen wir am besten, nachdem wir den ersten Schock überwunden haben, indem wir gute fröhliche Gedanken senden. Wir fühlen mit, doch wir leiden nicht mit. Wir senden Kraft und erzählen vielleicht auch Witze. Hauptsache es wird gelacht, denn dies fördert die Selbstheilungsenergie.

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten mit negativen Situationen umzugehen. Wie wir damit umgehen, wissen wir jedoch erst, wenn wir uns in einer ebensolchen Situation befinden. Es nützt absolut nichts, wenn wir uns davor Gedanken darüber machen, denn Gefühle können wie ein Panzer über einen hinwegfahren.

Es gibt kein falsch und richtig. Doch was ich mir absolut sicher bin, ist, dass es mir gut gehen darf, wenn es mir gut geht.

Warum geht es mir gut?

Also

  • sind Sie verärgert, dann seien Sie verärgert.
  • Sind Sie traurig, dann seien Sie traurig.
  • Sind Sie wütend, dann seien Sie wütend.
  • Sind Sie frustriert, dann seien Sie frustriert.

Lassen Sie Emotionen hochkommen, lassen Sie sie zu. Achten Sie darauf, dass Sie niemanden anders damit verletzten – physisch oder psychisch. Und vielleicht setzen Sie sich eine Zeitlimite, wie lange Sie diese Gefühle zulassen möchten. Lassen Sie für einmal die Maske fallen.

Subjektiv gefühlte schlechte Gefühle  gehören zu uns, wie subjektiv gefühlte gute Gefühle.

20160102_133757Kommen wir jedoch selber nicht mehr aus den negativen Gefühlen heraus, sollten wir uns von aussen Hilfe nehmen.

Wir brauchen uns nicht zu verstecken.

Denn oft reicht es, die Situation und die damit verbundenen Gefühle aus einem anderen Blickwinkel und einer anderen Fragestellung heraus zu betrachten.

Je mehr davor im eigenen Universum sich erlaubt wurde, dass es einem gut geht, je schneller wird es wieder lichter und heller. Deshalb ist es so wichtig, jeden Tag die positiven Augenblicke zu nehmen und festzuhalten. Geschenke verpackt in liebevollen Worten, Gesten, Taten oder auch Materiellem dankbar entgegennehmen und in sein Herz einladen. Hier haben die Zuversicht und die Hoffnung ihre Plätze und warten nur darauf ihre Speicher füllen zu dürfen.

Warum geht es mir gut?

Halten Sie Ihrem kleinen und doch so grossen Universum Sorge.

Das verändernde Jahr 2016 hat erst begonnen. Vor uns liegen noch 11 ½ Monate voller Überraschungen und Möglichkeiten.

Jeder Neustart im Januar kann bis Ende Jahr viele Früchte tragen. Machen Sie eine Standortbestimmung und gehen Sie behutsam mit sich um. Auch wenn sich manchmal etwas schnell verändert, heisst dies nicht, dass man es gleich als gegeben annehmen muss. Die Kraft der 9, welche ja im 2016 enthalten ist, ist oft zu schnell unterwegs. Doch ob dann das eventuelle Chaos Bestand halten wird oder nicht, da haben wir auch jeweils ein Wörtchen mitzureden. Denn die 9 ist die dreifache Kommunikations- und Handlungskraft der 3.

Warum geht es mir gut?

Und wenn Sie spüren, etwas oder jemand passt nicht mehr in Ihr kleines und doch so grosses Universum hinein, dann lassen Sie es los.

Viel Spass mit Ihrem Wandel und Ihrer Veränderung – wenn Sie es wünschen.

Wie fühlen Sie sich im Moment? Wie hat Ihr 2016 gestartet?

Herzlichst

Patricia Zurfluh

4 Antworten zu Warum geht es mir gut?

  1. Arlette 16. Januar 2016 um 14:09 #

    Liebe Patricia
    Ja, warum geht es mir gut? Diese Frage habe ich mir auch zu Beginn des Neuen Jahres gestellt. Ich hatte am 30.12.15 noch einen Skiunfall, ausgerutscht auf einer Eisplatte im Steilhang. Dabei habe ich mir meinen Unterschenkel gestaucht (Haarnadelrisse) und Bänder gezerrt.
    Gipsschiene und Krücken. Ausfall in meinem eigenen Unternehmen 6 Wochen.
    Habe ich nun das neue Jahr gut oder schlecht begonnen? Ich denke, ich habe es trotz allem gut begonnen, denn ein Schlag mehr und mein Knochen wäre kaputt gewesen, gem. Beurteilung meines MRI’s.
    Meine Coachings konnte ich auch mit Krücken machen und sie gaben mir unglaublich Kraft.
    Warum geht es mir gut?
    Herzlichen Dank, für Deinen Artikel.
    Alles Liebe
    Arlette

    • Patricia 20. Januar 2016 um 0:38 #

      Liebe Arlette,
      vielen Dank für deinen Kommentar.
      Genau dies wollte ich damit ausdrücken – es hätte immer noch schlimmer kommen können. Anstatt nun Zuhause zu vergraulen, machst du deine Coachings eben mit Krücken.
      Ein Unfall ist immer ein Weg neue Inspirationen und neue Wege anschauen zu dürfen. Oft auch eine Einladung eine wohlwollende Pause einzulegen. Diese sollte man auch nutzen.
      Ich sende dir auf diesem Weg ganz ganz gute Besserung und baldige Genesung.
      Herzlichst
      Patricia

  2. Jeanette 21. Januar 2016 um 13:00 #

    Liebe Patricia,
    ja, warum geht es mir gut und warum fühle ich mich gut? Das frage ich mich schon seit Monaten. Denn seit September 2015 bin ich arbeitslos und in meinem Alter (über 50) ist es wirklich nicht mehr einfach, etwas zu finden. Aber ich fühle mich wie erlöst, seit ich nicht mehr dort arbeite und spüre immer mehr, dass ein Neustart das Richtige ist. Wenn einem gekündigt wird, ist das normalerweise nicht motivierend und man ist ausgelaugt, aber bei mir ist das gar nicht so. Ich habe keine Angst davor, nichts zu finden und bei jeder Absage denke ich – dann war das nicht die richtige Stelle für mich! Ich fühle mich fast gelöst, aber nicht, weil ich nicht mehr arbeiten möchte und viel Freizeit habe, sondern weil ich sehr engagiert bin und viel Motivation habe, um Neues auszuprobieren, mich zu informieren und vielleicht auch in eine neue Richtung zu gehen? – Also warum geht es mir gut? Weil ich in meinem Inneren weiss, dass es mir gut geht…..
    Herzlichen Dank für Deinen Artikel und alles Gute.
    Jeanette
    Das Thema Gesundheit, Ernährung, Bewegung, Vitalität fasziniert mich immer mehr und genau da möchte ich auch arbeiten.

    • Patricia 21. Januar 2016 um 23:07 #

      Liebe Jeanette,
      von Herzen danke für deinen Kommentar.
      WOW – was für eine Einstellung – genau dies ist die Gewinnerhaltung. Um etwas Neues starten zu können, muss man zuerst mit dem Alten komplett abschliessen. Dies braucht mehr Zeit, als man normalerweise zur Verfügung hat und die gönnst du dir 🙂
      Hey über 50 – es gibt kein Alter, in welchem man nicht komplett neu durchstarten kann. Du bist neugierig, motiviert und lässt dich nicht stressen. Du bist innerlich gelöst und voller Vorfreude auf das zukünftige Aufgabengebiet. Du hast dich entschieden den Kopf nicht in den Sand zu setzen und Trübsal zu blasen, sondern daran zu glauben, dass du deinen Traumjob finden wirst –> DAS ist eine Gewinnerhaltung 🙂
      Ich wünsche dir toitoitoi und viel Spass auf deinem Findungsweg.
      Herzlichst
      Patricia

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