Warum motiviere ich mich selber?

Warum motiviere ich mich selberKennen Sie Ihren Wunsch des Lebens?

Damit meine ich wirklich das eine, wundervolle Ding, das Sie unbedingt gemacht haben möchten in Ihrem Leben. Was möchten Sie unter keinen Umständen verpasst haben zu erleben?

Eine Weltreise machen, ein Buch schreiben, den Himalaya besteigen, ein Hilfsprojekt an Ort und Stelle unterstützen?

Egal, was für einen Lebenswunsch Sie auch haben mögen, Sie werden ihn sich kaum von heute auf morgen erfüllen können. Wenn doch, herzliche Gratulation – ich mag es Ihnen von Herzen gönnen 🙂

Mehrheitlich läuft es wohl bei allen gleich ab. Die Zeit und das Geld für diese vielleicht sehr hohen Investitionen fehlen. Doch ist dies wirklich so oder ist es vielleicht auch die Hemmung solche Wünsche sich überhaupt erlauben zu wollen? Oder scheuen Sie sich vor der Arbeit, der intensiven Arbeit, dieses Ziel überhaupt je erreichen zu können?

Was klar ist, Geld, Motivation und Erfolg, um sich diesen einen Wunsch zu erfüllen, wachsen nicht im Garten oder auf den Bäumen. Nein, da darf man selber täglich daran arbeiten.

Warum motiviere ich mich selber?

Der April hilft uns insofern, dass er mit seiner Zahl 4 eine starke Arbeitsenergie symbolisiert. Mit dieser Zahlenschwingung können Sie diszipliniert und strukturiert an Ihrem Schaffen dranbleiben. Nutzen Sie die Kraft der Routine und bringen Sie Ihre Pendenzen in Ordnung.

Sind Sie jedoch zu wenig motiviert, dann kann dies schnell in Langeweile umschlagen und Sie nutzen nur die Hälfte Ihrer Energien. Und Ende Monat sind Sie gleich weit wie davor.

Doch motivieren sollten Sie sich immer selber. Wenn Sie tun und machen, was Ihnen Spass macht, müssen Sie sich nicht motivieren, das ist bekannt. Dann läuft alles wie von Zauberhand – beinahe alleine. Doch was ist mit den alltäglichen Angelegenheiten?

Hier habe ich Ihnen eine Pyramide kreiert, welche helfen soll, wie Sie motiviert und Stufe für Stufe an Ihren Lebenswunsch herankommen werden.Pyramide Motivation 2

Das Ziel – der Lebenswunsch – ist die Spitze der Pyramide.

Um da hin zu gelangen, müssen alle täglichen To-Do‘s abgehäkelt sein.

Wenn Sie dies nicht machen, werden Sie immer mit einer „Schlechtesgewissen-Energie“ im Nacken alle weiteren Arbeiten des Tages verrichten. Und diese „Schlechtesgewissen-Energie“ wird Ihre Tagesstruktur ziemlich hemmen und abbremsen. Diese ist richtig mies, und wird gegen Sie arbeiten.

Die To-Do’s können auch nicht alltägliche Angelegenheiten sein. Es kann sich jetzt im Frühling zum Beispiel um das Waschen der Vorhänge handeln, oder um das Installieren des Rasenmähers etc.  oder auch einfach nur um ein zu führendes Telefon wegen einer defekten Lampe. Ich merke es bei mir, wenn ich im Haus die Treppe hinunterlaufe und jedes Mal kommt mir der Gedanke, diese Pflanze hätte ich auch schon längsten umtopfen sollen. Spätestens beim fünften Mal kommt es auf die To-Do-Liste oder mindestens auf die Wochenziel-Liste.

11038112_680845065360872_2856110847886921799_nUnd dann gibt es Dinge, die ich konsequent auf 4er Tage setze – entweder am 4., am 14. oder am 24. des Monates. Wie zum Beispiel das Putzen unseres grossen Aquariums. Ich mag unser Aquarium sehr. Es beruhigt und ist ein Hingucker im grossen Wohnbereich. Jedoch wenn es um das Putzen geht… Freiwillige vor 😉

Setzen Sie sich zum Ziel, die To-Do-Liste (1 – 6 Dinge am Vorabend aufschreiben) gleich nach dem Frühstück zu erledigen, um sie gleich abhäkeln zu können. Mit diesen Zwischenschritten verkleinert sich automatisch Ihr schlechtes Gewissen und Sie haben mehr Energie frei, um sich Ihrem Wochenziel oder sogar Ihren Wochenzielen zu nähern.

Warum motiviere ich mich selber?

Nutzen Sie das wundervolle Frühlingswetter, setzen Sie sich hinaus in den Garten, irgendwo hin in die Natur und gestalten Sie sich Ihre eigene Lebenswunsch-Pyramide.

Die Basis sind die täglichen To-Do’s – dann schreiben Sie sich ein Wochen-Ziel, ein Monats-Ziel, ein ½ Jahres-Ziel und Ihr Jahres-Ziel auf. Diese sind wiederum die Fundamente Ihres 5-Jahres-Zieles.

Machen Sie sich Gedanken über das Was, das Wie und das Warum Sie etwas wollen.

Mit dieser Lebenswunsch-Pyramide werden Sie sich jeden Tag ein bisschen mehr Ihrem Lebenswunsch nähern. Sie werden zwischendurch Hänger haben, Langeweile, Tage des Miesmutes, Tage des Zweifelns erleben – dies ist völlig normal. Glauben Sie mir – ich kenne dies zu Genüge.

Doch erst recht dann sollten Sie diese absolut wichtige Afformation zu Hilfe nehmen:

Warum motiviere ich mich selber?

Sie sind der einzige Mensch, der Ihre persönliche Lebenswunsch-Pyramide gestalten kann und bestimmt bald gestaltet haben wird. So können auch nur Sie alleine sich immer wieder selber dazu motivieren. Nur Sie alleine fühlen diese grosse Sehnsucht nach diesem einen für Sie einzigartigen Wunsch.

Machen Sie Zwischenschritte, geniessen Sie die Zwischenerfolge und passen Sie die Lebenswunsch-Pyramide immer wieder mal an. Auf dem Weg zu Ihrem Lebenswunsch, werden Sie viele neue Menschen kennenlernen, viele Herausforderungen meistern und einen Riesensprung in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung machen.

Doch halten Sie Ihren Fokus immer auf das oberste Treppchen. Oft höre ich, ich habe keine Ahnung, was zuoberst sein soll. Was DAS eine Ding ist, welches ich unbedingt machen oder haben möchte. Dann überlegen Sie sich kurz. Wenn Sie wüssten, dass Sie sich in den nächsten Stunden von dieser Welt verabschieden müssten – Ihr Aufenthalt wird beendet sein – was würden Sie bereuen nicht gemacht zu haben? Diese Antwort setzen Sie zuoberst auf die Pyramide.

Die Energie der Zahl 4 des Aprils hilft Ihnen diese Lebenswunsch-Pyramide zu gestalten. Nutzen Sie diese Energie und freuen Sie sich jetzt schon auf das Erfüllen Ihres Wunsches.

Warum motiviere ich mich selber?

Wie motivieren Sie sich? Was ist Ihre Strategie?

Herzlichst

Patricia Zurfluh

6 Antworten zu Warum motiviere ich mich selber?

  1. Frank 16. April 2015 um 7:07 #

    Liebe Patricia,
    ein Wunderbarer Artikel. Ja, wir können uns nur selbst motivieren.
    Ich habe dazu meine Big Five for life und meine Bucketlist, beides zu finden auf meinem Blog.
    Auch das kann uns bei unserer Motivation helfen, unsere Ziele bekannt zu machen.
    Denn damit gehen wir eine Verpflichtung uns selbst gegenüber ein.
    Wenn dann die Nachfrage kommt, wie weit bist du schon, wollen wir uns ja nicht die Blösse geben.
    Liebe Grüße Frank

    • Patricia 16. April 2015 um 9:34 #

      Lieber Frank
      Da erwähnst du gleich etwas, was ich auch schon seit längerem im Kopf habe… The Big Five for life zu veröffentlichen. Öffentlich Verpflichtungen einzugehen – das kann sehr motivieren und man bleibt dran und auf die andere Seite erzeugt es jedoch auch gleich ein Bauchgrummeln. Und dies ist bei mir noch immer so eine kleine Hemmschwelle.
      Vielen Dank für deinen Kommentar – da habe ich mir doch gleich etwas vorgenommen 🙂
      Herzlichst
      Patricia

  2. Fritz Dominik 16. April 2015 um 11:20 #

    Liebe Patricia

    immer wieder freut sich einerseits mein Posteingang und natürlich ich selbst über deine inspirierenden und aufmunternden Zeilen.
    Sie sind kurz und klar abgefasst, du kommst ohne viel Zugemüse gleich zum Kern, der Quintessenz deiner Aussagen – very well done wie die Amerikaner sagen würden.

    Von Herzen weiterhin eine tolle Inspiration und Kraft bei deiner Arbeit, ich lese immer gerne von dir.

    Herzlichst und einen tollen sonnigen Tag wünsche ich dir.
    Fritz Dominik

    • Patricia 16. April 2015 um 18:19 #

      Lieber Fritz Dominik

      Vielen herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Für mich sind Blogs Herausforderungen, um in der „Kürze liegt die Würde“ zu eruieren. Es gibt inzwischen so viele tolle Blogs, doch erwische ich mich halt des öfteren, dass ich sie überfliege, weil sie mir zu lang sind.

      Von Herzen Danke und ebenfalls wünsche ich dir eine wundervolle sonnige Frühlingszeit.
      Herzlichst
      Patricia

  3. Barbara J. Schoenfeld 16. April 2015 um 12:51 #

    Liebe Patricia,

    irgendwie ist bei mir wohl doch wieder eine kleine Anpassung notwendig. Inzwischen ist meine to-do-Liste schon ins fast unermessliche gewachsen und meine Ideensammlung wird auch täglich größer.
    Dank evernote finde ich auch alles wieder, aber trotzdem sind die Wünsche und Vorstellungen immens.

    Meine Motivation ist glücklicherweise wieder voll da. Doch es geht halt nur eines nach dem anderen, Stückchen für Stückchen.

    Jetzt habe ich schon den nächsten Hinweis erhalten mit der Lebenswunschpyramide und Frank schreibt auch, dass er seine Liste öffentlich gemacht hat.
    Mal schauen, ob das vielleicht eine Alternative für mich ist….Dann wäre ich ja diesen Monat richtig dran, wenn ich das in Angriff nehmen würde. Und ab nächster Woche habe ich eine Woche Urlaub…

    Herzlichen Dank für die Inspiration
    Barbara

    • Patricia 16. April 2015 um 18:23 #

      Liebe Barbara

      „Doch es geht halt nur eines nach dem anderen, Stückchen für Stückchen.“ – genau, dies muss ich mir immer und immer wieder sagen und vor allem auch angefangene Dinge zu Ende bringen.

      Und dies habe ich mit der Lebenswunsch-Pyramide besser in den Griff bekommen. Ich brauche kleine Zwischenerfolge, damit ich mich einem weiter hinaus gesteckten Ziel nähern kann. Dies motiviert immens und dann macht es wie von selbst Spass.

      Herzlichen Dank für deinen Kommentar und ich wünsche dir wundervolle inspirierende Ferien 🙂
      Herzlichst
      Patricia

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