Warum erlaube ich mir, meinen Traum zu verwirklichen?

Fotolia 56695202  Warum erlaube ich mir meinen Traum zu verwirklichen - nur AfformationDer Monat Oktober fordert uns intensiv heraus, uns wirklich komplett bewusst zu werden, was wir wollen oder was wir uns wünschen.

In der Zahl 10 vom 10. Monat im Jahr sind die 1 und die O aneinandergefügt. Es geht um das einzelne Individuum (1) im komplett Ganzen der Null (0).

Das Individuum, also ich, was habe ich mit dem Ganzen zu tun? Sehr viel! Denn ich bin ein Teil des Ganzen.

Jedes einzelne Individuum hat seinen ganz spezifischen Platz im Ganzen. Und jeder spezifische Platz im Ganzen hat ganz genau den gleichen Stellenwert. Niemand ist besser oder höher gestellt wie der Andere.

Diese Hierarchie erstellen wir uns selber, indem wir Menschen auf einen Sockel stellen.

Dies heisst nicht, dass mir dies selber nicht passieren würde. Im Gegenteil: Ich erlaube mir Menschen, die erreicht haben, was ich gerne erreiche möchte, nachzueifern. Irgendwie sind sie mir voraus und sie zeigen mir das Ziel, welches in meinem Träumen immer wieder erscheint. So gesehen kann man auch sagen, dass sie auf einem gewissen Sockel stehen, wie wir in unserer Umgangssprache sagen.

Ich bevorzuge jedoch den Ausdruck: „Sie sind meine Wegweiser.“  Sie weisen mir den Weg, sie geben mir den Mut, dem zu folgen, was meine Bestimmung ist.

Warum erlaube ich mir, meinen Traum zu verwirklichen?

Mit dieser Afformation gebe ich mir die Möglichkeit, meine innersten Talente an die Oberfläche hervorholen zu können. Und wenn dann im gleichen Zeitrahmen jemand meinen Weg kreuzt, der macht, was ich gerne machen würde oder ist, wer ich gerne sein möchte – dann soll diese Person doch mein Wegweiser sein. Völlig egal auf welchen Sockel ich ihn stellen werde. Er ist ein Mensch aus Fleisch und Blut wie ich, er muss genau so auf die Toilette wie ich, er schnarcht vielleicht nachts wie ich – doch er zeigt mir, da möchte ich sein.

Es gibt nur etwas Wichtiges zu beachten…. Ich kann jedem Menschen nacheifern, doch ich kann nie genau so werden wie er. Denn ich bin mein eigenes persönliches Individuum. Jeder Mensch hat andere Träume, andere Sehnsüchte in sich. Jeder Mensch hat komplett andere Talente, die er miteinander verknüpfen kann.

Dies bedeutet auch, Vorbilder sind die Wegweiser, doch den Weg dahin darf ich selber beschreiten. Vorbilder zeigen mir das Ziel. Dies ist ein grosser Unterschied. Kopiere ich einen Weg von jemanden, dann verliere ich mich auf der Strecke – meine Persönlichkeit geht verloren. Auch die Zeit geht flöten. Wertvolle Zeit ist verloren, denn ich werde keinen Erfolg damit haben. Wieso? Meine Talente sind nicht miteinander verknüpft worden, sondern ich versuche jemanden darzustellen, der ich gar nicht bin. Dies kann nicht lange andauern, denn damit verstelle ich mich – ich setze eine Maske auf.

Was träume ich? Ich behaupte ganz klar, in jedem Luftschloss sind Talente und Potenziale verborgen. Ich träume sicherlich nicht von einer Schauspielkarriere, wenn ich grosse Mühe zeige, bei einem Familienfest ein Gedicht aufzusagen und dies erst recht noch auswendig. Ich träume sicherlich nicht von einer Olympiagoldmedaille im 5000 Meterlauf, wenn ich nicht einmal jogge usw.

Beobachten Sie Ihre Träume. Von was träumen Sie? Welche Themen kommen immer wieder vor?

Sind Ihnen Gedanken bekannt, wie:

  • Wenn ich könnte, dann würde ich…
  • Wenn das Geld reichen würde, dann könnte ich…
  • Wenn mir erlaubt würde, dann gäbe es kein Zögern meinerseits für…
  • usw.

Beobachten Sie nun parallel dazu Ihr Umfeld. Wem begegnen Sie öfters auch als schon? Wer grüsst sie fröhlicher als auch schon? Mit wem stimmt einfach die Chemie überein?

Vielleicht ist es der örtliche Gruppenchef der Theatergesellschaft, vielleicht auch ein Mitglied der Jogginggruppe aus der Nachbarschaft. Dies sind Hinweise. Hinweisen dürfen Sie nachgehen, denn Hinweise sind verschiedene Wegstücke zu Ihrem Ziel. Nicht der Weg ist das Ziel. Der Weg ist in Puzzleteilchen gegliedert und wenn alle Puzzleteile gelegt sind, haben Sie Ihr Ziel erreicht. Dann sollen Sie den Moment geniessen – bis Sie feststellen, dass der Traum weitergehen wird. Und dann die Augen und die Ohren für die nächsten Hinweise fokussieren.

Wenn Sie auf dem Weg bemerken, dass Sie Ihre Wegweiser, Ihre Vorbilder mit Neid oder Eifersucht beobachten, dann ist dieses Ziel zu weit weg gesteckt. In diesem Fall gebe ich Ihnen den Tipp Ihr nächstes Ziel, näher zu Ihnen hinzuziehen. In diesem Fall brauchen Sie Zwischenziele. Neid und Eifersucht sind grosse Stolpersteine, denn für diese negativen Schwingungen verpuffen Sie extrem viel Kraft und Energie. Und genau dies fehlt dann beim Gehen Ihrer persönlichen Wegstücke.

Der Oktober hilft uns, unseren eigenen Platz im Ganzen zu finden. Wir brauchen nur unseren Träumen, Wünschen und Sehnsüchten Glaube zu schenken. Im Ganzen sind wir ein ultrakleines Puzzlestück, doch nur mit jedem einzelnen ultrakleinen Puzzlestück ist das Ganze ein vollkommenes Ganzes.

Und nebenbei ist es völlig egal, ob Sie Ihre Wegweiser, Ihre Vorbilder persönlich kennen oder nicht. Wenn Sie ihnen gegenüber ein wundervolles Gefühl haben, dann ist die Sprache, die Herkunft, die Kultur, die Bildung absolut egal. Denken Sie daran, nur das Ziel ist wichtig – nicht der Weg, den der Einzelne hinter sich gebracht hat. Sie spüren, ob sich etwas gut anfühlt oder nicht, dazu brauchen wir keine Worte.

Wenn Sie sich auf Ihren Weg konzentrieren, Ihren Traum immer mehr visualisieren, dann werden Sie keine Kopie eines anderen, sondern ein eigener Wegweiser, ein eigenes Vorbild für jemanden anders, der in Ihnen sein persönliches individuelles Ziel erkennt.

Zudem, geniessen Sie Ihren Weg. Wenn es für Sie Stress bedeutet, dann sollten Sie eine Pause einlegen und darauf achten, ob Sie eventuell gerade einen Umweg oder eine Sackgasse abschreiten. Der Weg soll immer Freude bereiten. Er soll Sie morgens freudig aufstehen lassen und abends mit Vorfreude auf einen weiteren Traum einschlafen lassen.

Viel Spass auf Ihrem Weg.

Vielen Dank, dass ich Sie auf einem Wegstück mit einem Puzzleteilchen begleiten darf.

Vielen Dank, dass Sie ein Wegstück meines Weges zum nächsten grossen Ziel erleuchten.

Herzliche Grüsse

Patricia Zurfluh

PS: Wie sehen Sie das? Ich freue mich auf Ihren Kommentar.

2 Antworten zu Warum erlaube ich mir, meinen Traum zu verwirklichen?

  1. Barbara J. Schoenfeld 16. Dezember 2014 um 15:26 #

    Liebe Patricia,

    jetzt bin ich auf deinen Blog gestolpert und bin begeistert. Ja, ich habe auch angefangen meinen großen Traum zu verwirklichen und da kommt deine Erinnerung an die richtigen Fragen durch die Afformationen genau richtig.

    Ich hatte mich schon mal damit beschäftigt, fand es sehr interessant aber es ist leider wieder in Vergessenheit geraten.
    Vielen Dank für die Erinnerung
    Alles Liebe und ganz viel Erfolg
    Barbara

    • Patricia 16. Dezember 2014 um 23:38 #

      Liebe Barbara
      Vielen herzlichen Dank.
      Der erste Kommentar auf den ersten Blog – wundervoll.
      Bis bald und viel Freude und Erfolg mit deinem grossen Traum.
      Herzlichst
      Patricia

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