Warum nehme ich meine Herausforderung dankbar an?

Fotolia 47027281  Warum nehme ich meine Herausforderung dankbar anWie haben Sie das neue Jahr 2015 gestartet?

  • Ruhig?
  • Gelassen?
  • Lächelnd?
  • Stressig?
  • Achtsam?
  • Aus der Mitte heraus?

Bei uns hat sich das Jahr 2015 sehr kraftvoll und herausfordernd angemeldet.

Im letzten Blog „Warum drehe ich meinen eigenen Lebensfilm?“ hatte ich geschrieben, dass das 2015 ein 8er Jahr ist – sehr vielfältig, unendliche Möglichkeiten bietend und kreativ.

Und dann kommen noch die unendlichen vielen Herausforderungen, die wir eigenmächtig oder ohnmachtsvoll betrachten können.

Es kommt immer darauf an, wie wir denn nun mit diesen Möglichkeiten, die uns einladen, uns weiter kennenzulernen, umgehen möchten. Das Einfachste ist jede eigene Herausforderung dankbar anzunehmen. Es ist völlig egal, wie sich diese Herausforderung zeigen mag.

Es gibt Herausforderungen, die fühlen sich einfach gut an.

Zum Beispiel habe ich letzte Woche mein allererstes Manuskript an einen Verlag gesandt. Bereits nach ein paar Tagen kam eine erste Stellungsnahme: Ihr Manuskript könnte für eine Aufnahme in unser Verlagsprogramm vorgeschlagen werden!“  WOW! Was ist nun meine Herausforderung?

Geduld, Geduld, Geduld!

Denn erst in drei Wochen bekomme ich einen definitiven Bescheid. Es werden wohl die längsten drei Wochen in meinem Leben werden, denn ich wünsche mir sehnlichst, dass meine Idee im kreativen 8er Jahr veröffentlich wird.

Dann gibt es Herausforderungen, die fühlen sich einfach nur „Sch…..“ an. Gedanken wie: „Darauf hätte ich wirklich verzichten können!“, „Wieso ich?“, „Was soll das? Dazu habe ich echt keine Zeit!“.

Eine Herausforderung richtet sich nicht nach unseren Gefühlen oder unserer Zeiteinteilung. Es geht immer um einen Lernprozess, ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht.

Da ist zum Beispiel ein Skiunfall unserer Jüngsten – Mist. Krücken, eventuell Operation, das wissen wir noch nicht. Unsere Älteste hat die allerersten Uni-Prüfungen – wieso liegt sie ausgerechnet jetzt mit einer starken Erkältung im Bett? Und unser Sohn hat eine starke Herausforderung mit seiner Austauschfamilie in Belgien. Was ist gefragt?

Geduld, Geduld, Geduld!

Ich könnte jetzt noch ganz viele Beispiele anfügen, was seit dem 1.1.2015 an uns herangetreten ist. Egal was, alles ist auf einen einzigen Nenner zu bringen. Geduld üben. In jeder Hinsicht. Und ganz wichtig, jeder soll seine Herausforderung selber für sich nutzen, wie er möchte.

In meiner Vorschau auf das 2015, im letzten Blog im 2014 „Warum drehe ich meinen eigenen Lebensfilm?“, hatte ich nicht erwähnt, dass die 8 (2+0+1+5) übereinander aus zwei Nullen, aus zwei Feldern besteht und eine 8 rechnet sich aus diesen zwei Feldern wie 4+4 zusammen.

Dies bedeutet, jeder hat in seinem eigenen Feld zu schauen und die 4 lässt uns im Doppelpack die Geduld üben. Zudem steht die 4 für das eigene Familiensystem und die 8 für das Mütterliche.

Also aufgepasst für alle Mamis: Im 2015 ist es ganz besonders wichtig, dass unsere Jungmannschaft ihre eigenen Herausforderungen erleben darf.  Auch wenn unser Mutterinstinkt häufig reinquatschen will und wir sofort für alles eine optimale Lösung parat haben. Wir sollen ruhig sein. Wir sollen bei uns selber bleiben.

Ich bin da keine Ausnahme. Wieso hätte ich wohl sonst gleich alle drei Kiddys mit einer grossen Herausforderung gleich am Anfang des Jahres? Doch unsere Aufgabe ist:

Geduld, Geduld, Geduld!

Wir dürfen uns Zeit nehmen zu wachsen. Wir dürfen stolpern über unsere Fehler. Wir dürfen lernen.

Vor allem dürfen wir akzeptieren, dass jeder in seinem eigenen Feld lernen darf. Und wenn wir dann unsere Aufgabe selber herausgefunden haben, dann dürfen wir die doppelte 4 aus der 8 nutzen, um uns diszipliniert an die neuen Erkenntnisse heranzuwagen.

Und selbstverständlich sind wir immer da, wenn wir um Hilfe gebeten werden. Sehr gerne sogar.

Herausforderungen kommen an uns heran, um uns zu helfen, im Leben weiterzukommen. Häufig höre ich danach Aussagen wie:

  • „Ich bin selbstbewusster.“
  • „Ich rede schneller über meine Gefühle.“
  • „Ich achte nun darauf, dass es mir gut geht.“

Und genau um dieses „Ich…“ geht es. Bevor ich jemandem helfen kann, muss es mir selber gut gehen. Und dies ist dann auch der Grund, wieso es manchmal wie auf einen einstürmt und man gar nicht mehr weiss, wo oben und unten ist.

Meine Aussage ist dann oft. „Lieber alles auf einmal als Häppchenweise.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen, dass Sie in dieses Jahr sehr viel Geduld mitbringen, damit Sie für alle Ihre Herausforderungen gerüstet sind.

Denken Sie immer daran, Sie können zwar alles planen – doch oft kommt es anders als gedacht. Deshalb nutzen Sie jeden Moment, der sich bietet, um zu lachen.

Meinen Kindern habe ich folgendes Rezept verschrieben:

„Viel Lachen, genügend Schlaf und mentales Training.“

Aus meiner Sicht sind dies die Grundpfeiler, um am Schnellsten aus Herausforderungen wundervolle Erkenntnisse zu ziehen.

Viel Spass mit Ihren Herausforderungen im neuen Jahr.

Herzlichst

Ihre Patricia Zurfluh

PS: Meine neue Daten für die AfformNumerologie Seminare sind festgelegt.

Broschüre AfformNumerologie 01-2015

10 Antworten zu Warum nehme ich meine Herausforderung dankbar an?

  1. Sybille Johann 15. Januar 2015 um 15:54 #

    Hallo Patricia,
    das ist die Antwort auf die Diskussion, die ich gerade mit meiner Frau führte! Dass alles, was so dazwischenkommt, uns etwas zeigen und lernen lassen will. Nur manchmal habe ich das Gefühl, dass ich den Energieaufwand dafür gerade für eine Idee gebraucht hätte, die sich dann verzögert. Und das nervt.
    Ich hätte nicht gedacht, dass es 2015 gleich damit losgeht. Aber Geduld ist das Thema dabei. Die Erkältung legt mich immer noch lahm und ich kann nicht so, wie ich will. Das Auto ging kaputt und wir müssen warten. Da die Mitte zu finden ist nicht immer einfach. Aber ich weiß, man muss immer BEI SICH anfangen. Und die anderen zur Not auch einfach mal machen lassen.
    LG und viel Geduld 🙂
    Sybille

    • Patricia 15. Januar 2015 um 19:42 #

      Liebe Sybille
      Das ist ja das Verflixte, wir wissen ja meistens, dass wir bei uns in der Mitte bleiben sollten… doch haben wir die Zeit dazu? NÖ. Und deshalb legt dich die Erkältung lahm und dein Auto streikt. Pause ist angesagt 🙂
      Doch das Tolle daran, genau in dieser Ruhephase, wird dir dein Geist wohl die wundervollsten Ideen zufliegen lassen. Viel Freude jetzt schon mit ihnen.
      Herzlichst
      Patricia

  2. Barbara J. Schoenfeld 15. Januar 2015 um 17:47 #

    Ach ist das nicht HERRLICH – SCHON wieder…..
    Geduld 🙁 , jaaaaaaaaaaa, ich kapier es ja schon!!!!

    Daaaanke 😉 Überall das Gleiche!!!! Und das obwohl ich doch sooooo geduldig bin … grrrrr….. es ist zum Mäusemelken…..

    Ja aber was soll ich dazu sagen! Das Leben beweist grad, dass du vollkommen Recht hast mit deinem Artikel. Das scheint wohl wirklich dieses Jahr angesagt zu sein liebe Patricia.

    Da kann ich dann wohl nix machen, ich würde ja so gerne so viel machen und nach Möglichkeit alles gleichzeitig, doch es geht einfach nicht.
    Also nehmen wir die Herausforderung an.

    Ich hatte gerade vorgestern bei meiner lieben Kollegin Malina Uth http://www.malinauth.de/ ein Zeitcoaching, weil ich einfach nicht mehr wusste wie ich alles zeitlich unter einen Hut bekommen soll.

    Und was erfahr ich dort: dreimal dürft ihr raten: taraaaaaa…… Geduld…..

    Meine Fragen haben sie zu einem Artikel inspiriert, der am nächsten Donnerstag auf meinem Blog erscheinen wird.

    Na dann werden wir doch mal die Herausforderung annehmen und geduldiger werden. Was bleibt mir anderes übrig…. 🙂

    herzliche Grüße, Barbara

    • Patricia 15. Januar 2015 um 19:47 #

      Liebe Barbara
      Ja es ist zum Mäusemelken (habe gerade einen neuen coolen Spruch gelernt 🙂 )
      Zeitcoaching? Oh je, das habe ich schon öfters probiert, bei mir klappt dies einfach nicht. Und in diesem Jahr, in welchem es sowieso immer anders kommt als gedacht, werde ich es definitiv nicht versuchen anzuwenden.
      Herzlichen Dank für deinen erfrischenden Kommentar.
      Herzlichst
      Patricia

  3. Gabriele Valerius-Szöke 15. Januar 2015 um 19:08 #

    Liebe Patricia,

    ja, ja, das Thema Geduld ist auch seit Jahren oder gefühlt seit Jahrzehnten mein Thema. Aber es wird schon langsam besser, je mehr ich diese Herausforderung annehme.

    Gut zu wissen, dass in diesem Jahr mal wieder Geduld gefragt ist, so kann ich mich schon mal darauf einstellen.
    Auf aufgegeben wird sowieso nicht 🙂

    Herzliche Grüße
    Gabriele

    • Patricia 15. Januar 2015 um 19:50 #

      Liebe Gabriele
      Deine Worte werden wohl viele verstehen.
      Denn oft wissen wir ja ganz genau was wir möchten. Doch auf dem Weg zum einten Ziel gibt es ja so viele wundervolle Abzweigungen. Und dann ist eben die Geduld gefragt, die Abzweigungen mal auszulassen und auf der Gerade zu bleiben.
      Herzlichen Dank für deinen Kommentar.
      Herzlichst
      Patricia

  4. Frank 15. Januar 2015 um 23:45 #

    Hallo, Patricia,
    ein toller Artikel, und ja, mit der Geduld haben wir wohl alle unsere Probleme.
    Mal mehr mal weniger.
    Mir fällt dazu folgender Spruch ein.
    Passe Dich dem Rhytmus der Natur an. Ihr Geheimnis ist Geduld.

    Kartoffeln müssen erst gesäht werden, dann braucht es Geduld und erst nach einigen Monaten können wir die Ernte einfahren. und die besteht dann aus Kartoffeln, nicht etwa Mais oder Getreide. Wir können nur ernten, was wir auch aussähen.

    Wollen wir geliebt werden, dann sollten wir lieben, so einfach ist das eigentlich.

    Liebe Grüße
    Frank

    • Patricia 16. Januar 2015 um 0:02 #

      Hallo Frank
      Genau – du sagst es – so einfach ist das eigentlich 🙂
      Die Natur als Beispiel – sehr guter Gedanke.
      Was du sähst, wirst du ernten – wann ist die Frage.
      Manchmal geht es länger und manchmal über Nacht. Doch kürzer ist mir halt schon lieber 😉
      Herzlicher Gruss und dankeschön
      Patricia

  5. Susan Sherayko 18. Januar 2015 um 19:11 #

    Dearest Patricia,

    Congratulations on the link to your post. So often, I miss these posts from friends, however, the translation button helped me to see that you have been noticed for your blog discussion. You deserve it.

    When is your numerology/afformations material coming out?

    Love the images you include in your posts.

    Happy New Year and much love,

    Susan

    • Patricia 18. Januar 2015 um 21:32 #

      Dear Susan
      Thank you so much. I am happy for the translation button. This is really great.
      Two days ago I went on-line with the „daily qualitys 1 – 31“. But only in german.
      Who knows, perhaps I am going to translate them in English. This is an option I have to hold in my mind.
      Well and the book is in progress 🙂
      This year requires a lot of patience of me. But I think I am not the only one with this challenge.
      Blessings for you and your phenomenal work.
      Patricia

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